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Pfarrkirche
zu den Apostelfürsten Petrus und Paulus

Die älteste Weiheurkunde der Pfarrkirche Pfunds stammt aus dem Jahr 1493. Mit Sicherheit hat aber bereits um 1300 eine Kirche am selben Ort bestanden.

1820/21 wurde die Kirche durch Baumeister Johann Pult aus Fendels in der heutigen Größe und Gestalt neu erbaut. Vom einst gotischen Bau blieb nur das Presbyterium.

1959-1961 erfolgte eine Innenrenovierung im Sinne eines neuzeitlich nüchternen Stils. Bei dieser Renovierung wurden u.a. die Altäre entfernt. Auch die Malereien und Ornamente fielen dem Bildersturm zum Opfer. Auch die alten Bänke, Beichtstühle und die farbigen Glasfenster im Presbyterium wurden entfernt. Für die Finanzierung dieses zerstörerischen Umbaus wurden sämtliche Kirchgründe verkauft.

Von 1980 bis 1992 wurde die Kirche innen und außen renoviert.  Dabei wurden einige Elemente der "alten Kirche" in die neu renovierte Kirche wieder integriert, sodass ein sehr freundlicher, heller Raum für schöne kirchliche Feiern entstanden ist. 

1991 feierte die Pfarre Pfunds das 100 Jahrjubiläum der Erhebung zur selbständigen Pfarre.
Zur 500 Jahrfeier der Pfarrkirche verfasste Reg. Rat Robert Klien die Broschüre: "Geschichte der Pfarre Pfunds". Sie ist im Pfarrbüro erhältlich.

Im Jahre 2008 wurde der Turm samt Kuppel und Ornamente sowie das nordseitige Kirchendach saniert.

Mehrere schwere Gewitter während der Bauzeit verursachten im Inneren der Kirche größere Wasserschäden, sodass im Folgejahr 2009 als Abschluss dieser Renovierungsphase auch der Innenraum neu ausgemalt wurde.

Dorfkirche Innen

Das ehemalige Hochaltarbild von Georg Schillcher (1823) zeigt Petrus und Paulus in der Stunde ihres Todes. Der hl. Paulus wird von Kriegsknechten zur Hinrichtung geführt. Er nimmt Abschied von Petrus und weist zum Himmel.

Das Bild hängt über dem Eingang zur Sakristei. Zum Kirchtag am 29. Juni wird es in der Apsis über eine eigene mechanische Vorrichtung hochgezogen.